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Der Philosoph wie der Hausbesitzer haben immer Reparaturen.

Worte der Klarheit bei

𝕷𝖚𝖘𝖙 𝖆𝖚𝖋 𝕯𝖊𝖚𝖙𝖘𝖈𝖍

(https://t.me/diesprachedergoetter)


Der Philosoph

wie der Hausbesitzer

haben immer Reparaturen.


Wilhelm Busch

1832 - 1908



Ein philosophischer Wasserrohrbruch



Ich darf gerade Beobachter und Nutznießer eines kleinen Unglücks sein, welches sich anschickte ein großes zu werden, und ähnlich dem als Bettvorleger endenden obwohl als Tiger gestarteten, im Sande, und das im wahrsten Sinne des Wortes, verläuft ...


Wasserrohrbruch ward gar verheißungsvoll verkündet,

das, just nachdem ich über das Wasser und Energie im allgemeinen, als nie versiegend, weil ewig in sich geschlossenes System des Allem was ist, des Alles in Allem, ewig innen, nachsann,

und obendrein als wie so oft getätigten Schildbürgerstreich, hier gestern die Kanalisation der Stadt gespült wurde, obwohl der Frost noch nicht vollständig aus den Rohren (schon ein Streich an sich, dass es überhaupt möglich ist, dass diese Leitungen zufrieren) entwichen...


So schloss ich also wie oft geübt den Haupthahn, und bat meinen lieben Nachbarn, versiert in allerlei derartiger Materie, sich dieses Problems anzunehmen,

schon deshalb, weil er hiesige Gegebenheiten aus dem FF kennt, da er den Rohren bereits in 2023 zu Leibe rücken musste.


Und, nanu, sonst stets sofort hilfreich zur Stelle,

ergoß er sich in einer Ferndiagnose, die da kurz lautete : das eine, die gestrige Spülung, hätte mit dem anderen,i n der Küche Fußboden stehendes Wasser, nix zu tun,

und er käme gegen Mittag mal kurz vorbei.

Ich solle doch schon mal alles säubern, so seine letzte Aussage.

Längst geschehen, lächelte ich in mich hinein,

wobei dies völlig widersinnig,

da später, man kennt sich wohlgemerkt,

mehr zu putzen ist,

als zuvor.

Und ich hab ja auch nur das Wasser aufgenommen und den Boden getrocknet.


Hier möchte ich nicht verschweigen,

dass damit ein "typischer" Fall vom Versuch sogenannter männlicher Überlegenheit zu Tage trat,

mit dem ich mich schon desöfteren konfrontiert sah.


Doch diesesmal wollte ich nicht in die Auseinandersetzung und das Gerangel um jeweiliges Können oder Kompetenz gehen,

sondern beließ es bei einem Lächeln,

während mein Verstand sich jedoch darum bemühte, Oberhand zu gewinnen, um das Hallalli der Empörung zu blasen.


Ich hab meinen lieben Nachbarn von Herzen gern,

und nehme ihn wahr per meines Fühlens,

welches mir seit längerem signalisiert, er ist auch nicht mehr in der Lage stets in seiner vollen Kraft zu sein.

Und das obwohl er sehr darum bemüht ist, diese Tatsache vor mir zu verbergen.

Und er ahnt wohl, wie wenig dies noch gelingt.

In dieser "klaffenden Wunde" zu stochern,

während meine eigene noch nicht vollständig verheilt, erschien mir drum nicht nur nicht angebracht,

sondern absolut unehrenhaft.


Und so habe ich mir für die Spülung der Toilette Wasser aus der Regentonne herein geholt,

und für alle anderen Aktivitäten, wie Tee und Kaffee bereiten, oder Hände waschen,

habe ich schon lange vorgesorgt.


So harre ich, mit mir absolut im Reinen,

den nun folgenden Abläufen.

Eines jedoch finde ich noch des Erwähnens wert.

Das Wasser begann sich "erst" in dem Augenblick auf anderem, als derzeit üblichen, Wegen Bahn zu brechen,

als ich alle von mir für heute notwendig erachteten Verrichtungen abgeschlossen hatte.


Wer nun noch dem Zufall das Wort redet....😉



Annegret 🌹




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